Groß- und Kleinbuchstaben, Satzzeichen, Zahlen: Ein sicheres Passwort muss viele Kriterien erfüllen. Nur lange und komplizierte Passwörter sind sicher? Stimmt. Das Problem dabei: Es gibt kaum eine Möglichkeit, sich das dann zu merken, denn man sollte kein Passwort zweimal oder mehrmals verwenden. Doch es gibt einen einfachen Weg. Erfahre hier wie Du Dir komplexe Passwörter mit einem ganz einfachen Trick merken kannst.

Mit einem genialen Trick nur noch 1 einziges Passwort merken im Internet
  1. Die klassische Eselsbrücke
So merken Sie sich dutzende sichere Passwörter.
So merken Sie sich dutzende sichere Passwörter.
Sichere Passwörter

  1. Der wichtigste Tipp: laaaange Passwörter. Ab 11, 12 Stellen wird es interessant, vgl. Wikipedia.
  2. Deutsche Umlaute, Sonderzeichen sind auch immer sehr gut, sofern die Anwendung damit umgehen kann.

Die klassische Eselsbrücke

Es ist nicht unbedingt die Neuerfindungn, aber die klassische Eselsbrücke hilft beim Verwalten der Passwörter. So geht es: Du nimmst einen leicht zu merkenden Satz, der außerdem eine Zahl und Satzzeichen enthält.
Erstes Beispiel: Aus „Ich kann mir so schlecht 26 verschiedene Passwörter merken!“ wird das Passwort „Ikmss26vPm!“. Für jeden einzelnen Onlinedienst kann das Passwort dann angepasst werden. Facebook etwa könnte das Passwort „FB-IkMss26vPm!“ bekommen.
Zweites Beispiel: Der letzte Satz in „Der Bauch von Paris“ von Émile Zola lautet: „Was sind doch die rechtschaffenen Leute für Schurken!“. Dieser Satz ergibt das neun Zeichen lange Passwort WsddrLfS!.
Mit diesem einfachen Trick kannst Du Dir viele komplexe Passwörter ganz einfach merken, so dass Du das Risiko, Opfer eines Datendiebstahls zu werden, stark reduzieren kannst.

Alternative Möglichkeit: Passwort-Manager

Passwortmanager sind Programme, die dem Nutzer das Erinnern abnehmen. Hier werden in einer Datenbank die Zugangsdaten gelagert und verschlüsselt gespeichert. Auf Wunsch erzeugen die meisten der Manager auch starke Passwörter. Als Nutzer muss man sich dann nur noch ein Master-Passwort merken, das man für den Zugriff auf die Datenbank braucht. Passwortmanager gibt es sowohl für den PC oder Mac, als auch für Mobilgeräte mit iOS oder Android. Ob man diese kleinen Helferchen benutzt bleibt wie immer jedem selbst überlassen, da hier natürlich der Datenschutz bzgl. der Auslagerung der Passwörter beim Anbieter berücksichtigt werden muss.
Namenhafte Passwortmanager sind zB. 1PassWord oder SafeinCloud.

Interessant: diese Tools zeigen auch eine Schätzung an, wie lange es vermutlich dauert, bis ein Passwort geknackt wird. Immer wieder überraschend.

Weitere hilfreiche Websites und Tipps

Autor

Robert Hartl

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.