Informiere Dich hier über die derzeit bekanntesten „Reputationsretter“ und erhalte einen Überblick über diverse Software-Anbieter, Reputations-Dienste und Personensuchmaschinen

1. Professionelle Reputationsretter

Folgende Anbieter haben sich auf die Wiederherstellung Deines guten Rufes spezialisiert, so genannte Reputationsmanager.

Diese Dienstleister helfen Dir dabei, unbequeme Daten im Internet aufzuspüren. Einige übernehmen gegen zusätzliche Gebühr auch die Aufgabe, für die Entfernung solcher Einträge zu sorgen.

Dein guter Ruf

Hilfe bei der Entfernung von unliebsamen Einträgen aus dem Internet versprechen Dir die Macher von „Dein guter Ruf“. Damit Du deren Hilfe in Anspruch nehmen kansnt, musst Du eine monatliche Gebühr von 9,95 Euro zahlen. Dafür starten die Angestellten eine umfangreiche Suche nach persönlichen Daten, Fotos und Videos im gesamten Internet. Du erhältst einen Report mit den ermittelten Fundstellen und Einträgen zu Deiner Person. Das Löschen kostet Dich pro Eintrag 24,95 Euro. Für diesen Betrag kannst Du auch bereits bekannte Einträge „entsorgen“ lassen.

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Webreputation

Die Dienste von Webreputation wenden sich an Unternehmen aller Branchen und deren PR-Agenturen, können aber ebenso von Führungskräften und Managern genutzt werden. Sie umfassen Überwachung von Suchbegriffen zu Firmennamen, Produkten, Marken sowie Personen und erfassen dabei nicht nur das „normale“ Internet, sondern auch das von Suchmaschinen nicht erfasste Deep Web, sowie bestimmte Datenbanken. Suchergebnisse werden von Redakteuren bewertet und zusammengefasst. Anschließend bietet Webreputation Lösch-, Korrektur- und Optimierungslösungen an, außerdem auch Maßnahmen zur Rufverbesserung. Positive Einträge sollen dabei schlechte verdrängen, andere sollen möglichst gelöscht werden.

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Reputation Defender

Reputation Defender bietet Dir verschiedene Möglichkeiten zur Kontrolle und Optimierung Deiner eigenen Online-Reputation. Du kannst allein oder unter professioneller Anleitung herausfinden, welche Informationen über Dich im Internet existieren bzw. über Suchmaschinen auffindbar sind. Zudem bietet Reputation Defender einen kostenpflichtigen Service, ungewünschte Informationen für Dich löschen zu lassen. Die Kosten für die Recherche beginnen bei 89€. Für das Löschen Deiner Einträge musst Du etwas tiefer in die Tasche greifen und musst mit 199€ rechnen.

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yourreputation24

yourreputation24 ist eine Agentur für Online Reputationsmanagement die sich professionell um Deinen guten Ruf im Internet kümmern. Zu deren Kunden gehören zählen – unter anderem namhafte Marken, Versicherungen, Unternehmen und Personen des öffentlichen Lebens. Dieser Anbieter analysiert, optimiert, schützt und überwacht Deine Online-Reputation auf allen Ebenen und Kanälen. Um diesen Diensteister in Anspruch zu nehmen stehen Dir 4 Pakte zur Auswahl. Den Preis für die einzelnen Pakete erhälst du auf Anfrage, jedoch musst du mit mindestens 99€ im Monat rechnen.

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2. Überwachungs-Software

BrandsEye

Brands Eye ist eine Software, welche sich mit gleich mehrere Paketen an Blogger (Kosten: einen Dollar im Monat), kleinere Unternehmen (95 Dollar/Monat) und Konzerne (350 Dollar/Monat) wendet. Dabei werden sämtliche Erwähnungen der Marke (oder Suchbegriffen) im Netz verfolgt, kumuliert und daraus eine Art Reputationswert ermittelt. Ein Unterscheidungskriterium von anderen Diensten ist, dass der Nutzer die einzelnen Suchtags nach eigenen Kriterien gewichten kann.

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Radian6

Mit Radian6 kannst Du mehrere Schlüsselbegriffe im Netz beobachten. Das Dashboard verfolgt diese automatisch und analysiert, wo diese in Blogs, Microblogging-Diensten, Videos oder anderen Webseiten auftauchen und verfasst daraus einen (grafischen) Bericht.

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Sentiment Metrics

Sentiment Metrics geht nach dem ähnlichen Prinzip vor, wie alle anderen auch. Dass heißt, Suchbegriffe in Blogs, Foren, Social Networks werden überwacht und am Ende werden daraus Reports erstellt. Diese Berichte unterscheiden allerdings sofort zwischen gutem Feedback, negativem oder neutralem und sind grafisch hübsch aufbereitet, so dass Du sie auch nach Gruppen, Orten, Alter und Geschlecht der Klatsch-Quellen sortieren kannst.

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Trackur

Trackur erstellt einen sogenannten “Monitoring Plan” für Privatpersonen (Kosten: 18 Dollar im Monat), für kleinere Unternehmen (88 Dollar/Monat) und Konzerne (197 Dollar/Monat). Wie bei den anderen Diensten auch, werden dazu vorher festlegte Suchbegriffe permanent überwacht und in einem Dashboard aufbereitet. Interessant ist vielleicht noch: Trackur wurde von einem der führenden Experten für Reputationsmanagement entwickelt: Andy Beal.

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3. Personen-Suchmaschinen

Yasni.de

Bei Yasni kannst Du Dich kostenlos anmelden und Dein eigenes Profil erstellen und auch pflegen. Bereits auf der Yasni-Startseite sieht man die Suchmaske und darunter den TagCloud, welcher mit den in Yasni am meisten vorkommenden Namen gefüllt ist. Jeder Suchende bei Yasni ist ein/e Unbekannte/r und wenn Du nach jemandem suchst, hast Du die Möglichkeit Dich als diese Person auszugeben oder mit der Suche fortzufahren.
Yasni sucht in allen möglichen Suchmaschinen und Social Networks. Dazu zählen als erstes Google, Online-Telefonauskünfte, Amazon.de, soziale Netzwerke wie Linkedin, MySpace, Xing, Hi5, Netlog, Stayfriends.
Nicht vergessen darf man auch die Suchtreffer aus Google Blogsearch, Bloglines, Technorati usw. Somit werden ziemlich alle wichtigen Infoquellen abgegrast.Yasni bietet eine Browser-Toolbar für Firefox und Internet Explorer sowie ein WordPress-Plugin für die Namensverlinkung in den Blogposts und eine Searchbox. Eigene Blogbeiträge können ebenso in Yasni angezeigt werden. Im Yasni-Blog kannst Du Aktuelles und Neues zu Yasni lesen.

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Pipl.com

Pipl ist eine Suchmaschine aus dem amerikanischem Raum, aber da Deine IP-Adresse beim Aufruf der Startseite ermittelt wird, kannst Du vorteilhafterweise gleich innerhalb deines Breitengardes Deine Personensuche betreiben. Im Gegensetz zu Yasni merkst Du, dass an Pipl weiter gearbeitet wurde und wird. Die Seite kommt vom Design recht frisch und modern daher, ganz anders als es bei Yasni der Fall ist. Bei Pipl.com tippst Du den Namen, Vornamen und das Land ein.

Danach werden Dir sehr umfangreiche Suchtreffer angezeigt. Darunter sind mögliche Kontaktdaten aus den Onlineauskünften wie 11880 und Klicktel, Publikationen aus Google Scholar, Profile aus Netlog, Facebook, dem Kommentar-Aggregator Backtype.com.

Des Weiteren werden Webseiten, Blogbeiträge und PDF-Dokumente abgesucht. Es werden Dir auch eventuell Profilbilder aus Facebook und Yasni-Profilen angezeigt. Somit findest Du bei Pipl das, was Du vll. mit anderen Personensuchmaschinen nicht findet.

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FAZIT

Wenn Du Dir ein paar Grundregeln zu eigen machst, dann wird das Web vom „Rufmörder“ zu einer positiven Referenz für Dich:

  • Verschaffe Dir regelmäßig einen Überblick darüber, welche Daten über Dich im Web zu finden sind.
  • Lasse schädliche und negative Einträge konsequent löschen.
  • Schütze Deine privaten Profile.
  • Lege professionelle öffentliche Profile an.
  • Halte Deine geschäftlichen und privaten Aktivitäten im Web konsequent getrennt.

Generell

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Eines darfst Du jedoch nie vergessen: Was einmal im Internet gelandet ist, bleibt auch im Internet!